Naturheilpraxis Blania
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Urindiagnostik nach Schwenk



Urindiagnostik spielte bereits im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle. Der Harn war die früheste Ausscheidung, die untersucht worden ist. Dabei spielten damals wie heute die eigenen Sinne, insb. sehen und riechen (früher auch schmecken) eine wichtige Rolle.

 

 

„Der Urin ist das wichtigste Zeichen der Diagnostik zur Erkenntnis der Beschaffenheit des Blutes und der chemischen Prozesse im Organismus, weil keine Sekretion in so unmittelbarer Verbindung mit der Zirkulation steht wie diese.“(Hufeland, 1838)

 

 

Heute ist die diagnostische Beurteilung durch die Anwendung chemischer Reagenzien (Nylanders Reagenz, Ehrlichs Reagenz, Natronlauge 20%ig, Schwefelsäure) wesentlich erweitert worden. Auf dieser Basis beruht die bewährte Urindiagnostik nach Schwenk. 

 

Die Niere ist eingebunden in eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen und Regulationskreisen des Körpers. Ihre zentrale Rolle als Ausscheidungsorgan ist abhängig von Funktionen anderer Organe und wiederum für deren Funktion von großer Bedeutung. Dadurch steht die Veränderung der Zusammensetzung des Urins in einem sehr engen Zusammenhang mit den körperweiten funktionellen Stoffwechselvorgängen, da ja auch die auf Grund gestörter Stoffwechselabläufe anfallenden Stoffe mit dem Urin ausgeschieden werden. Untersuchungen des Urins erlauben damit auch Aussagen über Funktionszustand und Leistungsfähigkeit anderer Organe.

 

 Urindiagnostik

 

Im Schwenk-Test wird der Urin auf 6 Reagenzgläser verteilt, vier Proben werden die oben genannten Reagenzien zugefügt. Dann findet eine Begutachtung im kalten Zustand statt. Dies ergibt Aussagen über die die Darmlymphe, den Fettstoffwechsel, das Herz-Kreislaufsystem, toxische Belastungen der Leber oder Hinweise auf Störungen im Säure-Basen-Haushalt. Nach 2 Minuten im kochenden Wasser geben die Urinproben Auskunft über den Zustand des Darms (Schleimhaut, Dysbiose, Entzündungen u.a.), den Gallefluss, Pankreaskraft, Fermentschwächen im Verdauungstrakt, Zustand der Leber, insb. bei Erschöpfung der Organkraft, Überlastung der Leber durch Fäulnisdyspepsie oder intoxikative Belastungen.

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